Standards

Vorgaben für Konfliktmineralien unzureichend

Vor gut einem Jahr wurde im Europäischen Parlament einer Verordnung zugestimmt, die vorsieht, EU-Importeure sogenannter Konfliktmineralien zur Sorgfaltsprüfung ihrer Lieferanten zu verpflichten. So soll die Finanzierung von Menschenrechtsverletzungen durch den Mineralienhandel unterbunden werden. Die NGO Germanwatch kritisiert nun, dass Unternehmen bei den aktuellen Vorgaben der Kommission mit Scheinlösungen davonkommen könnten. mehr lesen

Initiativen

Peers bewerten die Nachhaltigkeits-Strategie der Bundesregierung

Im Rahmen der 18. Jahreskonferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung überreichte Helen Clark als Leiterin einer peer review Gruppe, die die Nachhaltigkeitsstrategie der deutschen Bundesregierung aus dem Jahr 2017 begutachtet hatte, Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Dokument mit Empfehlungen zur Weiterentwicklung eben jener Strategie. Dabei wurde neben lobenden Worten auch ersichtlich, dass sich Deutschland in Sachen nachhaltiger Entwicklung in Europa längst nicht mehr zu den Spitzenreitern zählen darf. mehr lesen

Initiativen

Menschenrechts-Tool erleichtert Einstieg

Wenn sich Unternehmen mit ihren Auswirkungen auf Menschenrechte auseinandersetzen möchten, sind sie oft mit der berechtigten Frage konfrontiert: Wo fange ich an? Dabei hilft als erster Schritt in der Regel der Kontakt zu Initiativen und NGOs, die auf die entsprechenden Themenbereiche spezialisiert sind. Da es davon weltweit jedoch eine Vielzahl von Organisationen gibt, müssen Unternehmen oft Stunden mit Recherchen zubringen, um die passenden Ansprechpartner zu finden, die am besten bei meist sehr spezifischen Problemen unterstützen können. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, zeigt ein neues Tool durch interaktive Filtermöglichkeiten, wo die passenden Initiativen zu finden sind. mehr lesen

Good practice

Alternative Wirtschaftsmodelle leben

Der hamburger Getränkehersteller Premium Cola macht viele Dinge bewusst nicht so, wie sie im Lehrbuch der Betriebswirtschaft stehen – und hat trotzdem nachhaltig Erfolg. Das Unternehmen verzichtet auf Gewinne, ist basisdemokratisch organisiert und schließt keine Verträge mit Geschäftspartnern ab – und das aus Nachhaltigkeits-Sicht durchaus stichhaltigen Argumenten. mehr lesen

Entdecken

Risikomanagement greifbar machen

Traditionell fokussieren sich viele Unternehmen beim Thema Risikomanagement auf für den Finanzbericht relevante Risiken, beispielsweise im operativen Bereich oder bezüglich der Auswirkungen von Marketingaktivitäten. Langfristige soziale, umwelt- oder führungsbezogene (ESG) Risiken werden jedoch selten in strategische Überlegungen miteinbezogen, was mehr und mehr zum Problem für Unternehmen, wie auch für von den Aktivitäten Betroffene wird. Um dieses Problem zu lösen, haben der WBCSD und COSO einen Leitfaden entwickelt, der Unternehmen dabei helfen soll, strukturiert mit ESG Risiken umzugehen. mehr lesen

Dialog

Im Dialog mit Veolia: Potenziale der Digitalisierung für nachhaltiges Wirtschaften

In der Debatte um die Industrie 4.0 und eine mögliche Verknüpfung von Digitalisierung und nachhaltigem Wirtschaften kursieren seit längerer Zeit verschiedene Meinungen über mögliche Zukunftstrends. Absolute Transparenz durch Blockchain-Technologien, Echtzeit-Audits bei Zulieferern oder die eigenständige Übernahme und Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen durch künstliche Intelligenz – derartige Utopien bestehen, genaue Prognosen dazu traut sich jedoch kaum jemand zu und auch den klaren Durchblick scheinen die wenigsten zu haben. Grund genug, einen Blick auf die Möglichkeiten der Digitalisierung für nachhaltiges Wirtschaften zu werfen, die nicht in ferner Zukunft liegen, sondern in vielen Fällen schon längst Realität sind. mehr lesen