Editorial

Digitale Ethik: das Fundament zukunftsorientierten Unternehmertums

Lena Engel, Nur Baute
21. August 2020
 
Die Digitalisierung prägt unsere Gegenwart. Weltweit löst die Corona-Krise einen Schub in der Nutzung digitaler Medien aus. Vom kleinen Unternehmen um die Ecke bis zum internationalen Technologieunternehmen – bei allen steigt die Nutzung verschiedener Software-Lösungen, um beispielsweise Homeoffice zu ermöglichen. Wir treffen uns beruflich und privat im digitalen Raum. Einerseits werden dabei die Potenziale der Digitalisierung deutlich, andererseits zeigt sich auch die Verantwortung, die mit der Gestaltung einer digitalen Welt einhergeht. mehr lesen

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Ökologische und soziale Auswirkungen des Homeoffice

Die radikale Umstellung auf die Arbeit von zu Hause, welche die Covid-19 Pandemie ab März diesen Jahres für viele Unternehmen mit sich brachte, hat neben wirtschaftlichen auch ökologische und soziale Dimensionen. Strom und Materialbedarf verlagert sich auf Privathaushalte, soziale Ungleichheiten reproduzieren sich und Mobilität erlebt eine Veränderung.
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Digitale Ethik – Was ist das?

In einer digitalisierten Welt bedarf es zugrunde liegender Wertevorstellungen und Verhaltensweisen, welche im Netz gelten und angenommen werden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnete am 17.08.2020 die Auftaktkonferenz des internationalen Forschungsprojekts »Ethik der Digitalisierung«. Hier forscht ein internationales Forscherteam zu gemeinsamen Normen für den digitalen Raum und will schließlich Handlungsempfehlungen für die Digitalpolitik herausgeben[1].
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Editorial

Entscheiden Richter statt Politiker über Klimaschutz?

Dr. Charlotte Schmitz, Freie Journalistin
30. April 2019
 
Sie wohnen an einer Straße mit hoher Feinstaubbelastung? Dann klagen Sie doch einfach wegen Verletzung Ihrer Menschenrechte. Eine zu hohe Belastung der Luft mit Feinstaub erhöht nachweislich das Risiko für Atemwegserkrankungen, Herzinfarkte und Lungenkrebs. Damit wird das Menschenrecht auf Leben und Gesundheit verletzt. In Artikel 2, Absatz 2 des Grundgesetzes ist das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit festgeschrieben. mehr lesen

Standards

TCFD – neuer Stern am Reporting-Himmel

Die Task Force on Climate-Related Financial Disclosures, kurz TCFD, hat sich zum Ziel gesetzt, einen Reporting-Standard zu entwerfen, der es Unternehmen ermöglicht, potenzielle Investoren darüber zu informieren, wie sehr sie gegen den Klimawandel gewappnet sind und was sie tun, um ihn nicht zu verstärken. Doch wie genau unterscheidet sich das Rahmenwerk der TCFD von anderen gängigen Reporting-Standards und warum ist ein Weiteres überhaupt nötig? mehr lesen

Standards

Richtlinie 2014/95/EU – mehr Verbindlichkeit gefordert

Seit Anfang des Jahres 2017 müssen gewisse Unternehmen durch Vorgaben der Richtlinie 2014/95/EU EU-weit zu ihren Aktivitäten in puncto Nachhaltigkeit berichten. Nun prüfte die Europäische Kommission, ob die Vorgaben in ihrer jetzigen Form zum gewünschten Ergebnis führen und ob die rechtlichen Rahmenbedingungen die Unternehmensberichterstattung zu nichtfinanziellen Informationen verbessert. Um der Kommission Denkanstöße zu bieten, formulierten verschiedene NGOs Verbesserungsvorschläge zur Abänderung der Richtlinie, um den Stand der Berichterstattung hin zu mehr Transparenz und Vergleichbarkeit zu bewegen. mehr lesen