Textil: CPI2 und SAC kooperieren ab sofort

Die Brancheninitiative CPI2 hat eine Partnerschaft mit der Sustainable Apparel Coalition (SAC) geschlossen. Das Ziel ist es, Synergien zu schaffen und die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen in globalen Lieferketten zu minimieren. Beide Initiativen stellen dafür Know-how zur Verfügung, mit dem AnwenderInnen ihre Produktionsprozesse eigenverantwortlich verbessern können.
 
Die Carbon Performance Improvement Initiative (CPI2) wurde 2012 auf Initiative der Otto Group zusammen mit sieben weiteren deutschen Handels- und Markenunternehmen zur Reduzierung schädlicher Treibhausgasemissionen gegründet. CPI2 verfolgt das Ziel, die Umwelteinflüsse in den Produktionsstätten der weltweiten Lieferketten zu verringern. Die Basis bildet ein Onlineprogramm, das die Fabriken bei der Nutzung von Energie, Wasser und Chemikalien unterstützt und ihnen gezielte Handlungsempfehlungen bereitstellt.
 
Die Sustainable Apparel Coalition (SAC) ist ein branchenweiter Zusammenschluss von über 200 führenden Markenunternehmen, Händlern und Produzenten aus dem Bekleidungs-, Schuh- und Heimtextilsektors mit Dienstleistern, Verbänden, Nichtregierungsorganisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen. Erklärtes Ziel ist es, die negativen sozialen und ökologischen Auswirkungen von Produkten weltweit zu minimieren. Im Dialog mit Stakeholdern soll ein einheitliches Vorgehen zur Erfassung und Steuerung der Nachhaltigkeitsperformance von Bekleidung, Schuhen und Heimtextilien entstehen, das hilft, relevante Handlungsfelder aufzuzeigen und technologische Innovationen voranzubringen.
 
Mit der Partnerschaft wollen CPI2 und SAC den Nutzen für Produzenten und Handelsunternehmen der Textil- und Schuhbranche steigern. Beide Organisationen greifen dazu auf eine webbasierte Plattform zurück. Die jeweiligen Anleitungen, der sogenannte »Higg-Index« der SAC und das »CPI2-Know-how-Tool«, sollen sich gegenseitig ergänzen und so die Fabriken noch besser dabei unterstützen, Handlungsfelder zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu entwickeln. Produzenten und Handelsunternehmen stehe somit ein umfassendes Set an hilfreichen Instrumenten zur Verfügung, um die Umweltschadwirkungen in ihren Lieferketten schrittweise zu senken. Durch die Partnerschaft profitieren beide Initiativen von zusätzlichen Tools des Kooperationspartners, die sich sinnvoll ergänzen, und helfen, Umweltschäden entlang der Lieferkette zu verringern und die Bekleidungs-, Schuh- und Heimtextilindustrie nachhaltiger zu gestalten.
 
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