Der Global Compact der Vereinten Nationen

Der UN Global Compact basiert auf zehn Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung, denen sich Unterzeichner verpflichten. Er ist eine freiwillige Initiative die als internationaler Rahmen für Nachhaltigkeitsstrategien, als Plattform für Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft, Regierungen und anderen Stakeholdern dienen soll. Die Prinzipen beziehen sich auf die allgemeine internationale Erklärung zu Menschenrechten, die Prinzipen der internationalen Arbeitsorganisation, das Rio Abkommen zur Umwelt und Entwicklung und der UN Konvention gegen Korruption. Unterzeichner verpflichten sich diese Ziele langfristig in das Geschäftsmodell aufzunehmen, über Fortschritte zu berichten und in einen offenen Dialog mit Stakeholdern zu diesen Themen zu treten. Als Hilfestellung hat der UN Global Compact ein Managementmodell entwickelt, das besonders Neulingen im Gebiet der Nachhaltigkeit eine Stütze sein soll.

 

Um sich am Global Compact zu beteiligen müssen Unternehmen:

 

Eine verpflichtende Erklärung (unterzeichnet vom Hauptgeschäftsführer und befürwortet vom obersten Gremium) an den Generalssekretär der UN senden

 

Den Prozess zur Umsetzung des Global Compact in der Unternehmensstrategie und dem Geschäftsmodell einleiten (über den Geschäftsbericht und/oder Nachhaltigkeitsbericht)

 

Den Dialog nach außen über Pressemitteilungen, Reden oder ähnlichen öffentlichen Anlässen eröffnen

 

Stakeholder jährlich über einen Fortschrittsbericht (COP) über Entwicklungen zur Umsetzung des Global Compact informieren (wer nicht berichtet wird als »non-communicating« eingestuft und kann vom Global Compact ausgeschlossen werden)

 

Vorteile für deutsche Unternehmen an der Teilnahme am Global Compact sind international anerkannte Sichtbarkeit, Netzwerkmöglichkeiten, Managementstruktur für kritische Themen die im Nachhaltigkeitsbericht verarbeitet werden können, Stakeholderkommunikation.

 

↗ UN Global Compact 

 

 


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